Anarchistische Gruppe Rostock

Anarchie und so – lecker, lecker!

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Heraus zum ersten Mai!

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April 23rd, 2013 Posted 12:55

In diesem Jahr wird es eine antikapitalistische Demonstration in Rostock geben – die Nazis haben bisher keine Aktionen für den 1. Mai in MV angemeldet, also ein guter Zeitpunkt, mal eigene Inhalte auf die Straße zu tragen und dem System zu zeigen, wo der (Inhalts-)Hammer hängt.

Wir, als anarchistische Gruppe Rostock, rufen euch auch alle dazu auf, an der antikapitalistischen Demonstration, die von der IWW Rostock, der defiant Antifa-Gruppe aus Greifswald und der Antifa Rostock organisiert wird, teilzunehmen.
Die Demo startet am 1. Mai um 14 Uhr (Ausschlafen ist möglich) am Matrosendenkmal!

An dieser Stelle dokumentieren wir noch einmal die Langversion des Aufrufes zur Demo: (mehr …)

‚Schuldigung, hab mich verwählt!

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September 6th, 2011 Posted 16:23

Wahlergebnis

Die Wahl in M-V ist also gelaufen und es ist gekommen, wie viele befürchtet haben: Die NPD hat mit 6% den Wiedereinzug in den Landtag geschafft. Für viele war dies sicher auch der entscheidende Faktor bei der Wahl, ob nun die FDP oder die Grünen im Landtag sind, ob die SPD 35 oder 25 Prozent hat, das alles war für manche sicher zweitrangig – für mich sogar drittrangig, aber ich finde Wahlen ja auch nur zweitrangig wichtig. Zu dem Ergebnis bleibt eigentlich nicht viel zu sagen. Fünf weitere Jahre kann die NPD nun im Landtag ihre Parolen verbreiten und bekommt auch noch Geld dafür, letzteres ist mir der größere Dorn im Auge. Durch die finanziellen Mittel, die der NPD nun erneut zur Verfügung stehen, wird es ihr möglich sein, die neonazistischen Strukturen im Land zu stärken oder/und auszubauen. Kinderfeste, Bürger_innenbüros und kostenlose ALG-2-Beratung lassen sich viel beruhigter durchführen, wenn auf dem Konto ein großes Polster vorhanden ist. Und auch die verschuldete Bundespartei wird sich freuen, eine weitere Einkommensquelle „gerettet“ zu haben. Positive Aspekte hat der Wiedereinzug nicht, er zeigt vor allem, dass antifaschistische Arbeit weiterhin wichtig und richtig ist, auch und besonders in den ländlichen Regionen – zu einer ähnlichen Erkenntnis kommt auch die Kampagne „Wake up – Stand up!“.

Der Rest ist einfach der übliche Politbetrieb. Zwei mögliche Koalitionen, jeweils unter Führung der SPD, entweder mit der Linkspartei oder mit der CDU. Ich persönlich halte eine Weiterführung der „großen Koalition“ für wahrscheinlicher als eine rot-rote Zusammenarbeit. Viel gewählt, doch geändert hat sich schlussendlich nichts. Über die entscheidenden Dinge wird bei einer parlamentarischen Parteienwahl schließlich auch gar nicht abgestimmt – über die Organisation der Gesellschaft, die Verteilung des Wohlstandes oder die gesellschaftliche Produktion im Allgemeinen.
Wenn ich dieser Wahl etwas Positives abgewinnen kann, dann ist es die sinkende Wahlbeteiligung. Natürlich weiß ich nicht, warum fast die Hälfte der Wahlberechtigten zu Hause geblieben ist, aber einige haben damit sicher versucht, ihren Protest auszudrücken. Ähnlich wie der herbeifantasierte „Wähler_innenwille“ wird die Interpretation der Motive der Nichtwähler_innen aber anderen überlassen. Der allgemeine Trend, dass in stabilen Demokratien die Wahlbeteiligung sinkt, ist jedoch weltweit zu beobachten und nicht auf die Bundesrepublik beschränkt. Die ersten Wahlen in Ägypten und Libyen werden hingegen mit einen großen Anstrum rechnen dürfen – neu erkämpfte Rechte wirken eben weniger selbstverständlich.
Bevor nun aber die Empörung aufkommt und Nichtwähler_innen wie ich dafür verwantwortlich gemacht werden, dass die NPD wieder in den Landtag einziehen konnte, möchte ich darauf hinweisen, dass es keinerlei statistischen Zusammenhang zwischen der Wahlbeteiligung und dem NPD-Ergebnis gibt. In den Wahlkreisen Uecker-Randow I & II, wo die NPD zweistellige Ergebnisse einfahren konnte, lag die Wahlbeteiligung sogar leicht über dem Durchschnitt.

Hätten doch die meisten Rest-NPD-Wähler_innen gehandelt wie ich und wären einfach zu Hause geblieben. Lieber gar nicht wählen als NPD wählen!

Antifaschistische Demonstration in Schwerin (03.09.)

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August 31st, 2011 Posted 17:07

Egal ob ihr nun am nächsten Sonntag wählen geht oder nicht, so gibt es für jede_n von euch am 03.09.2011 die Möglichkeit eigene emanzipatorische, linksradikale und / oder antifaschistische Inhalte über die Demonstration von der Kampagne „Wake Up – Stand Up! Keine Stimme den Nazis in MV!“ zu transportieren und für ein gesellschaftliches Klima ohne Rassismen und menschenverachtende Einstellungen einzutreten.

Den Aufruf der Kampagne sowie alle weiteren wichtigen Informationen findet ihr auch nochmal auf folgender Seite: wakeup-standup.info/termine/demo-in-schwerin .

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